Was du beim Kauf einer Wakeboard-Weste beachten solltest!

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Safety first! Lautet das Motto, das sich jeder Wakeboarder – egal ob Anfänger oder Pro – zu Herzen nehmen sollte. Da darf eine Prallschutzweste nicht fehlen.

Neben 1A-Equipment ist eine gute Schutzausrüstung beim Wakeboarden das Nonplusultra. Auch eine Weste darf nicht fehlen. Doch was sollte dabei beachtet werden Wir von FUNSPORT.de klären euch auf.

Neben Helm und einem passenden Wakeboard sind Prallschutzweste oder zumindest eine Schwimmweste unerlässlich und gehören bei den meisten zur Standardausrüstung. Oftmals sind diese auch Grundvoraussetzung um auf den Wakeanlagen fahren zu dürfen. Daher lautet die Devise: Eine Prallschutzweste ist eine wichtige Investition in deine Sicherheit. Beim Kauf einer solchen kommt es vor allen auf die Passform und den Schnitt an. Erst nachrangig sollte das Design sein. Und wie bei so vielen Dingen, gibt es eine riesige fast unübersichtliche Auswahl an Modellen.

Reißverschluss oder Drüberziehen?

Zunächst muss man sich entscheiden, ob man eine Weste haben möchte, die man sich über den Kopf zieht oder bequem per Reißverschluss schließt. Eine Überziehprallschutzweste bietet den Vorteil, dass sie sehr eng am Körper liegt und die Rippen gut schützt, da der Prallschutz genauso verläuft wie die Rippen liegen. Trotz der Enge sollte man aber dennoch das Gefühl haben, nicht eingeengt zu sein und Bewegungen gut ausführen zu können.

Eine Weste mit Reißverschluss ist in ihrer Passform variabler und sitzt nicht ganz so eng. Der Vorteil hierbei liegt auf der Hand: Schutz ist geboten, aber das Anziehen wird durch den Zipper angenehmer gemacht als ohne. Die Prallschutzweste lässt sich wie eine Jacke anziehen.

Auf die Größe kommt es an

Damit die Weste spitzenmäßig passt, solltet ihr für den Kauf einen Neoprenanzug mitnehmen oder tragen. Da man doch häufiger mit einem solchen auf dem Wasser ist und die Weste darüber trägt, ist ein vorheriger Test mit Anzug unerlässlich. Wer aber ausschließlich ohne Neopren fährt, der kann die Weste auf nackter Haut probieren und so den optimalen Sitz testen. Wer nicht gerade online kauft und bequem Zuhause testen kann, muss seinen Neoprenanzug selbstverständlich nicht in den Laden mitschleppen. Ein dünner Pullover tut es auch.

Grundregel lautet bei der Größenwahl: Tight is right. Die Weste sollte wie eine zweite Haut sitzen. Wenn ihr das Gefühl habt, dass keinerlei Luft zwischen euch und der Weste passt, dann ist sie perfekt. Auch sollte beachtet werden, dass die meisten Westen sich sowieso noch weiten, sobald sie nass werden. Wenn ihr also eine L tragt, aber beim Probieren denkt, dass ihr eine XL bräuchtet, dann täuscht das meist.

Alle Hersteller haben auch eine Größentabelle, mit der ihr eure Größe ermitteln könnt, bevor ihr alle Modelle durchprobiert. Beispielsweise hat ION eine solche:

Size USA

Size EURO

Körpergröße (cm)

Brustumfang (cm)

XS 46 164 – 170 81 – 89
S 48 168 – 174 86 – 94
M 50 172 – 178 92 – 102
L 52 177 – 183 99 – 109
XL 54 181 – 187 107 – 114

Was ist noch zu beachten?

Neben der Größe und der Variante der Weste solltet ihr auch auf die Polsterung und die Auftriebskörper achten. Wer schon mal die Erfahrung machen musste und das Wasser geküsst hat, der weiß wie weh es tut, aufs Wasser aufzuprallen. Eine gute Polsterung ist da unerlässlich – auch an den Seiten. Verletzungen können somit minimiert werden.

Wer sich jetzt immer noch unsicher ist, welches Modell er nehmen sollte, kann sich gern von uns beraten lassen. FUNSPORT.de steht zur Verfügung, wenn ihr Beratung braucht. Kommt auch gern in unseren Berliner Store.

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