Snowboard: Silvia Mittermüller gewinnt Slopestyle-Weltcup-Finale

Snowboard_Weltcup Finale 2016 Silvia Mittermüller©Arthur Mouratidis/reativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Der FIS-Weltcup für die deutschen Snowboarder im Slopestyle und Snowboardcross ist beendet. Silvia Mittermüller konnte in der Halfpipe von Spindleruv Mlyn (Tschechien) gewinnen und die Saison auf dem dritten Platz abschließen.

Das Wochenende stand für die Rider von Snowboard Germany ganz im Zeichen des Abschieds. Im Slopestyle und im Snowboardcross ging es für die deutschen Athleten jeweils ins Weltcup-Finale. Die FIS-Saison ist beendet. Die große Siegerin des Wochenendes: Silvia Mittermüller. In Spindleruv Mlyn/ Spindlersmühle (Tschechien) konnte die Slopestylerin den ersten Weltcup-Sieg ihrer langen Karriere feiern. Vor mehr als 13 Jahren wurde die heute 32-jährige Münchnerin mal Dritte in der Halfpipe. Der letzte deutsche Erfolg liegt auch schon stolze 15 Jahre zurück. Sowieso konnten mit Nicola Thost und Sabine Wehr-Hasler erst zwei Riderinnen ein Freestyle Snowboard Weltcup-Event gewinnen. Nun glückte Mittermüller also ein historischer Erfolg in ihrem 31. World Cup-Contest.

„Es ist schön, die Saison mit einem Europacup-Sieg anzufangen und mit einem Weltcup-Sieg zu beenden“, freute sich Silvia Mittermüller dann auch völlig zurecht gegenüber Snowboard Germany. Durch ihren Erfolg schaffte sie sogar den Sprung auf das Siegerpodest im Gesamtweltcup. Sie beendet die Saison als Dritte im Slopestyle. „Das ist super cool! Ich versuche immer, so viel Spaß zu haben und so gut zu fahren, wie ich kann. Dass ich heute tatsächlich gewonnen habe, ist natürlich das Sahnehäubchen“, erklärte die Münchnerin. Hinter ihr folgten Katie Ormerod (GBR) und Sarka Pancochova (CZW). Den Weltcup-Titel holte Jamie Anderson (USA) vor Karly Shorr (USA) – und eben Silvia Mittermüller.

Für die Snowboardcrosser ging es zum Finale nach Spanien. Mitten im Herzen der Pyrenäen im Skigebiet von Baqueira-Beret kamen die deutschen Starter dabei nicht über das Viertelfinale hinaus. Martin Nörl war der einzige Rider, der es dank einem Fotofinish im Achtelfinale, in die Runde der letzten 16. Dort kam für den 22-Jährige letztlich das Aus. Konstanstin Schad war zuvor schon ausgeschieden und beendete die Saison mit einem 29. Platz. Den Sieg holte der Doppelweltmeister Alex Pullin (Australien). Die Kristallkugel sicherte sich der Franzose Pierre Vaultier vor dem Österreicher Alssandro Haemmerle und dem Spanier Lucas Eguibar. Bester Deutscher in der Gesamtwerting ist Schad auf Rang 13.

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