Ski/Snow: Nordamerikaner dominieren Freeride-Junioren-WM

© freerideworldtour.com / Bernard

In Andorra waren am 4. Februar die jungen Wilden los. Über 60 junge Freerider aus aller Welt starteten bei der Freeride-Junioren-Weltmeisterschaft in Grandvalira.

Am vergangenen Samstag sind im Rahmen der Freeride-Junioren-WM etwa 60 junge Skifahrer und Snowboarder aus dreizehn Nationen in ihrer jeweiligen Kategorie gegeneinander angetreten. Beim wichtigsten Junioren-Freeride-Contests stehen die Gewinner und Gewinnerinnen in den Kategorien Ski und Snowboard nun fest. Vor allem die Starter aus Nordamerika konnten dabei dominieren. FUNSPORT.de wünscht den Siegern/innen alles Gute für die weitere Karriere!

Das abwechslungsreiche Gelände am Pic Alt de Cubil (2.700 Meter) bot den 15 bis 18 Jahre alten Top-Athleten alle Möglichkeiten, ihr Können zu zeigen. Trotz schwieriger Verhältnisse mit zeitweise Schneefall und schlechter Sicht bewiesen die Freeride-Rookies mit eindrucksvoller Linienwahl und progressiven Freestyle-Tricks, dass sie bereits ein sehr hohes Level erreicht haben.

Die 60 Teilnehmer stammten aus zwei Qualifikations-Regionen der Freeride Junior Tour by Head, Nord- und Südamerika sowie Europa und Ozeanien. Athleten aus 13 Nationen der Nord- und Südhalbkugel waren am Start.

Hier das Endergebnis:

Snowboard Damen

Ski Damen

1.       Heidi Farmer (Can)

2.       Ellie Soutter (GBR)

3.       Jenna Paller (USA)

1.       Olivia Askwe (USA)

2.       Eva Battolla (SUI)

3.       Rhegan Williamson (CAN)

Snowboard Herren

Ski Herren

1.       Hank Kennedy (USA)

2.       Tucker Pratt (USA)

3.       Liam Rivera (MEX)

1.       Ross Tester (USA)

2.       Solomon Butler (CAN)

3.       Lorenzo Carbonatto (ITA)

Snowboard (Damen & Herren)

Die Nordamerikaner zeigten durchweg starke Auftritte. Heidi Farmer (CAN) beeindruckte ihre Snowboard-Kolleginnen mit einem sauberen und aggressiven Run, der ihr den Weltmeistertitel einbrachte. Zweite wurde Ellie Soutter (GBR), die ebenso solide, aber etwas weniger technisch fuhr. Jenna Paller (USA) sicherte sich mit einer schnellen Fahrt im oberen Teil des Hangs den dritten Platz.

Bei den Snowboardern holte Hank Kennedy (USA) mit zwei sauberen Airs und einer schnellen Linie die Weltmeisterschaft. Mit einem beherzten Run und drei Airs sicherte Tucker Pratt (USA) den Amerikanern den Doppelsieg. Bronze ging an Liam Rivera (MEX), der einen kontrollierten Lauf mit zwei Airs zeigte, aber etwas weniger aggressiv als die Amerikaner fuhr. Vierter wurde Max Pfab aus Grafrath (GER), der nach seinem Run folgendes Statement gab: „Ich bin sehr zufrieden. Ich hätte mir gewünscht, noch höher zu springen, aber das war leider vom Licht her nicht möglich.“

Ski (Damen & Herren)

Olivia Askew (USA) gelang der herausragende Run bei den Skifahrerinnen. Sie fuhr schnell, zeigte beeindruckenden Style und sprang drei Airs. Zweite wurde Eva Battolla (SUI) mit drei moderateren Airs. Rhegan Williamson (CAN) begann mit kraftvollen Schwüngen in einem Couloir und ließ zwei Airs folgen – Platz drei für die Kanadierin.

Auch der Titel bei den Skifahrern ging in die USA. Ross Tester (USA) gab Vollgas und sprang zwei souveräne Airs. In Kombination mit seinem einzigartigen Style war ihm Platz eins damit sicher. Solomon Butler (CAN) krönte seine starke Linie mit einem eindrucksvollen 360 und holte damit Silber. Dritter wurde Lorenzo Carbonatto (ITA), der schnell und kontrolliert fuhr sowie am Ende seines Runs einen Double-Air zeigte.

Martin Kogler aus Fieberbrunn (AUT) wurde Neunter, Ben Hotter aus Mayrhofen (AUT) beendete den Tag auf Platz 21. Florian Gassner aus München (GER) landete auf Rang 18. Er sagte: „Grundsätzlich bin ich mit meinem Run zufrieden. Ich bin solide gefahren und sicher unten angekommen. Es hat Spaß gemacht!“

Hier noch mal der Contest in voller Länge:

Wer jetzt auch so richtig Lust bekommen hat, sich nochmal ins Schneegestöber zu schmeißen, aber noch das richtige Equipment fehlt, der klicke sich in unsere Ski- und Snowboard-Ecke rein. Wir haben alles, was ihr für euren nächsten Trip braucht.

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