Kitesurf: Neuer Streit zwischen den Dachverbänden wegen IFKO

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Der Konflikt im Kitesurfing geht weiter. Nun hat der Verband World Sailing die International Federation of Kitesports Organisations (IFKO) aufgefordert, sich aus dem Sport zurückzuziehen.

Wer hat das Sagen im Kitesurfen? Wer kürt die offiziellen Weltmeister? Diese Fragen bleiben im Kiteboarding weiter unbeantwortet. Zuletzt hatte eine Gruppe aktiver Profis und weiterer Actionsportler mit der International Federation of Kitesports Organisations (IFKO) eine neue Organisation, die in naher Zukunft alle nationalen Verbände unter ihrer Schirmherrschaft vereinen will. „Wie die FIFA im Fußball oder die IDBF im Drachenbootsport, haben wir jetzt die Zügel in der Hand“, ließ die IFKO Mitte Oktober verlauten. Auch die Annerkung des Internationalen Olympischen Komitee sei nur noch eine reine Formsache, hieß es.

„IFKO ist kein Mitglied im Sportaccord und hat deshalb keine formale Anerkennung“, sagt nun Mico Babini, seines Zeichen CEO der International Kiteboarding Association. Der Sportaccord ist der die zentrale Dachorganisation aller weltweiten Sportverbände. „Babini: Wir bedauern, dass die IFKO weltweit annerkannte Grundsätze nicht einhält.“  Auch der Verband World Sailing hat sich in die Diskussion eingeschalten und die IFKO aufgefordert, sich aus dem Sport zurückzuziehen. Der Vorwurf: Die IFKO habe gezielt Falschinformationen verbreitet. Laut World Sailing hätte es keine Beziehungen zum IOC gegeben.

„World Sailing ist Mitglied im Sportaccord“, weiß indes Babini zu berichten und ergänzt: „Es ist daher unwahrscheinlich, dass der IFKO die Mitgliedschaft gewährt wird.“ Diese dürfen auch nicht offizielle Weltmeisterschaften oder World Cups austragen, heißt es.

Die entscheidende Frage bleibt: Wer hat das Sagen im Kitesurfen?

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