Kite: Lewis Crathern spricht über seinen Unfall beim Red Bull King of the Air

Kite_Lewis Crathern King of the Air©Craig Kolesky/Red Bull Content Pool

Lewis Crathern spricht erstmals über seinen Unfall beim Red Bull King of the Air. Der Pro-Kiteboarder musste nach einem Sturz in Kapstadt (Südafrika) ins künstliche Koma versetzt werden.

Reno Romeu, Andries Fourie – so heißen die persönlichen Helden von Lewis Crathern. Die beiden Kiteboarder waren eigentlich seine Konkurrenten beim Red Bull King of the Air gewesen. Bei einem der größten Events der Szene wollte sich Crathern an dem Mega Loop versuchen. Er sollte scheitern und gut 20 Meter in die Tiefe stürzen. Wären Romeu und Fourie nicht so schnell zur Stelle gewesen, Lewis Crathern wäre wohl ertrunken. So aber konnte der 30-Jährige ins Krankenhaus gerettet werden. Weil er so viel Wasser in der Lunge hatte, musste er ins künstliche Koma versetzt werden. Sechs Tage lang kämpften die Ärzte um sein Leben. Dann wachte der Engländer endlich wieder auf.

„Ich verdanke mein Leben den beiden Kitesurfer, den Sanitätern am Strand und dem Netcare Blaauwberg Hospital“, weiß Crathern gegenüber Surfertoday, wo er sich zu bedanken hat. Mittlerweile fühle er sich wesentlich besser, steht aber weiter unter Beobachtung und darf erst ab dem 15. März nach Hause fliegen. Erinnerungen an seinen Sturz hat er nicht. „Die ganze Erfahrung war surreal. Ich wachte sechs Tage später im Krankenhaus auf, wo meine Eltern waren, als ich erwachte“, blickt er zurück. Seine Eltern waren sofort von Worthing nach Kapstadt gereist.

Eine schwere Hypoxie, also ein erheblicher Sauerstoffmangel im Blut, die durch das salzige Meerwasser in der Lunge ausgelöst wurde, hätte zu einer schweren Beschädigung der inneren Organe, des Herz und Gehirns führen können. „Bis heute hat er keine Komplikationen erlitten“, sagt Arzt Kim Barnard. Am 19. Februar durfte er bereits das Krankenhaus verlassen, am 15. März geht es wieder nach Hause – und irgendwann wird Lewis Crathern wieder auf das Kiteboard steigen.

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