Im Interview: Wakeboarder Tobias Dammith (Teil 1)

© Tobias Dammith© Tobias Dammith

Man kann sagen, er ist ein Wakeboard-Urgestein: Tobias Dammith. Der 27-Jährige kommt aus Mannheim und fährt für Slingshot. Uns hat er exclusiv ein Interview gegeben und erzählt, was für ihn der Sport ausmacht.

Zunächst einmal interessiert uns brennend wie du zum Wakeboarden gekommen bist? Wann hast du damit angefangen?

Das war schon ziemlich früh, ich hab´s Wakeboarden schon echt früh entdeckt. Das war etwa 1998. Ich bin in der Nähe vom Cable in Mannheim aufgewachsen. Da konnte ich vom Sandkasten schon den Wasserskifahrern und Wakeboardern zuschauen. Das hat mich dann natürlich interessiert.

Für jemanden, der das Wakeboarden noch nie ausprobiert hat, was würdest du ihm oder ihr empfehlen vorab zu machen? Gibt es etwas, dass das Lernen erleichtert?

Naja, man sollte schon mal ins Wasser gesprungen sein. J Wenn man Boardsportarten beherrscht, ist das schon mal eine gute Basis. Es erleichtert einem die Anfänge sehr, wenn man versucht wirklich ganz stumpf das zu machen was der Instruktor einem erklärt.

© Slingshot

Smile! Tobias Dammith lächelt beim Slingshot-Shot © Slingshot

Tobias, hast du schon einmal jemanden den Sport beigebracht?

Klar, schon einigen – egal ob am Boot oder am Lift.

Was reizt dich am Wakeboarden? Warum ist es gerade diese Sportart und keine andere?

Genau kann ich es gar nicht erklären. Ich hab´s ausprobiert und es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich kann dabei auch echt gut abschalten und den Alltag vergessen.

Wo sind deine liebsten Spots zum Fahren?

Am Boot, überall wo das Wasser spiegelglatt ist. Am Cable ist es schwer zu sagen, da sich die Parks jedes Jahr ändern und schon fast am Wettrüsten sind.

Du hast am Wochenende um den 27. Januar 2017 bei den Cable Mekka Awards teilgenommen. Erzähl uns wie es war.

In dem alten Kino in der Düsseldorfer Altstadt kam eine echt angenehme private familiäre Stimmung auf. Die komplette deutsche Wakeboardelite hat sich dort getroffen. Leider bin ich nicht der Boatrider oft the Year 2016 geworden. Aber Ari hat es schon verdient, er hängt erst seit, ich glaube, 2 Jahren hinterm Boot und zerlegt jeden, der ihm in die Quere kommt! (Anmerk.d.Red.: Wakeboarder Ariano „Ari“ Blanik ist u.a. Junior Weltmeister)

Konntest du in deiner Karriere schon Siege oder Podiumsplätze einfahren?

Ja, da waren schon einige dabei. Vor zehn Jahren waren es noch mehr. Da war u. a. ein dritter Platz in der Overall-Wertung bei der European Cable Wakeboard Tour dabei. Auch war ich mal Deutscher Meister am Boot und aktuell bin ich deutscher Vizemeister am Boot.

Was hast du für die nächsten Jahre in Bezug auf‘s Wakeboarden geplant? Gibt es Pläne?

Ich habe noch keine konkreten Pläne. Ich will aber so lange fahren wie es mein Körper mitmacht. Ich möchte auch mehr Bilder und Videos machen. Mal schauen ob das klappt.

Erfolge im Wakeboarden:

  • Mehrfach Deutscher Meister am Boot
  • Mehrfach Deutscher Vizemeister am Boot
  • 2006: Achter bei der Wakeboard-WM

Morgen lest ihr an gleicher Stelle, wer hinter dem Wakeboarder Tobias Dammith steckt. Wir haben Tobias ein paar private Fragen gestellt. Also seid gespannt und klickt euch bei FUNSPORT.de – Das Magazin rein.

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