Fieberbrunn: Stopp der Swatch Freeride World Tour 2016

Ski_Swatch Freeride World Tour fieberbrunn

Am 06. März stoppt die Swatch Freeride World Tour 2016 in Fieberbrunn. In den Kitzbühler Alpen steigt dabei für die Skier und Snowboarder die letzte Chance, sich für die weiteren Events zu qualifizieren.

„Cut“ – dies ist das Motto beim Stopp Swatch Freeride World Tour 2016 im österreichischen Fieberbrunn. Beim dritten Event in den Kitubühler Alpen fällt die Entscheidung, wer sich für die weiteren Etappen der wichtigsten Freeride-Tour der Welt und zugleich für die Tour 2017 qualifiziert. Wenn am 6. März 2016 die Weltelite der Freerider den Nordhang des Wildseeloder (2118 m) besteigt, werden wieder einige staunende Gesichte unter den Zuschauern zu finden sein. 620 Höhenmeter, 70 Grad Gefälle –die Freeskier und Snowboarder starten dort, wo sich der gemeine Hobbywintersportler normalerweise nicht hintraut. Eine Jury bewertet die gezeigten Rides nach Linenwahl, Flüssigkeit, Air & Style, Kontrolle und Technik.

In Fieberbrunn geht es für viele Teilnehmer schon um alles. Denn nach dem dritten FWT-Event der Saison wird ein „Cut“ gemacht: Nur die besten 14 von 26 Skifahrern, die besten sieben von 14 Skifahrerinnen, die besten sieben von 14 Snowboardern und die besten fünf von acht Snowboarderinnen der Gesamtwertung sind für die letzten beiden Stopps in Haines in Alaska und Verbier in der Schweiz sowie die FWT 2017 qualifiziert. Gewertet werden nur die besten zwei Resultate der ersten drei FWT-Tourstopps in Vallnord-Arcalís (AND), Chamonix-Mont-Blanc (FRA) und Fieberbrunn.

Bei den Skifahrern gehen die Österreicher Fabio Studer und Stefan Häusl mit einer guten Portion Gelassenheit an den Start. Beide stehen als Dritter und Siebter der Gesamtwertung schon fast als Qualifikanten fest. Stefan Häusl findet: „Ich kann ganz befreit drauflosfahren, ganz unbekümmert eine Herzenslinie fahren. Das gibt mir für meinen Heimatstopp ein gutes Gefühl.“ Die beiden Deutschen Benedikt Mayr (10.) und Felix Wiemers (15.) müssen dagegen noch um die Qualifikation für Alaska bangen. Ähnlich ergeht es auch der Österreicherin Nadine Wallner, die bei den Frauen auf Rang neun liegt. Ihre Teamkollegin Eva Walkner will dagegen ihre Führung verteidigen. Bei den Snowboardern ist für den Österreicher Flo Orley (6.) und den deutschen Johannes Schnitzer (9.) noch alles offen.

Der FWT-Contest beginnt am Sonntag ab 8.30 Uhr und endet mit einer spektakulären Airshow des weltbekannten Red Bull Skydive Teams. Bereits am Tag zuvor findet ab 10 Uhr an der Hochalmspitze (1.921 m) im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn der zweite Stopp der Freeride Junior Tour by Dakine 2016 statt. Zuschauer können vom Reiterkogel aus die Action der14 bis 17 Jahre aten Freeskier und Snowboarder verfolgen. Neben den sportlichen Höchstleistungen steht vor allem das Partyprogramm im Zentrum des FWT-Stopps in Fieberbrunn. Im Eventvillage bei der Streuböden-Arena heißt es schon von Freitag weg „Party nonstop“– schließlich bringen die Bergbahnen Fieberbrunn die feierwütigen Freeride-Fans bis 23Uhr sicher ins Tal. Tagsüber können sie sich hier auch über die neuesten Entwicklungen bei der Ausrüstung informieren und Ski testen.

Kommentare

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Fieberbrunn: Stopp der Swatch Freeride World Tour 2016"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*